Nordic Walking

Nordic Walking

Gehen auf die nordische Art gilt als eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Wie der Name Nordic Walking schon vermuten lässt, stammt die Sportart aus Skandinavien. Langläufer, Biathleten und nordische Kombinierer hielten sich damit im Sommer fit. Von dort schwappte die Trainingsmethode ins heimische Deutschland. Mit Erfolg. Heutzutage erkunden Stock-Fans Deutschlands höchste Nordic-Walking-Strecke auf dem Allgäuer Nebelhorn, düsen durch eigens angelegte Walking-Parcours oder verabreden sich zum "Nordic-Walking-Treff". Warum Nordic Walking gesund ist Die schwungvolle Bewegung beansprucht Herz und Kreislauf, regt den Stoffwechsel an, stärkt Muskeln und Knochen und rückt überschüssigen Pfunden zu Leibe. Wer die Stöcke fleißig vor und zurück schwingt, kräftigt zudem Arme, Schultern und Rücken. "Nordic Walking ist eine effektive, aber moderate und wenig verletzungsanfällige Outdoor-Sportart", ihr Risiko für zahlreiche typische Altersbeschwerden werden auch gesenkt. Beispielsweise für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Rückenschmerzen. Zudem hilft das flotte Gehen beim Abnehmen. "Legen Sie ein Tempo von etwa sechs Kilometer pro Stunde vor, verbrennen Sie in dieser Zeit rund 400 Kilokalorien". Was bringt’s? Durch das viele Sitzen im Alltag ist die Hüfte meistens gebeugt, der Rücken oft krumm. Nordic Walking bildet da das ideale Gegengewicht. Es streckt die Hüfte und kräftigt gleichzeitig Rücken-, Schulter-, Bein und Gesäßmuskulatur. Nach einer Stunde Nordic Walking sei man zwar nicht schneller oder schlanker, aber man fühle sich aufgerichteter und lockerer, so der Walking-Trainer. Für wen ist Nordic Walking geeignet? Nordic Walking ist der ideale Einstiegssport für alle, die lange keinen Sport gemacht haben oder übergewichtig sind: gelenkschonender als Joggen und effektiver als Walken ohne Stöcke. Aber nicht nur das. Im Sport geht es ja auch darum, Belastungen zu variieren. Für Radfahrer sei Nordic Walking der ideale Ausgleichssport. Man stabilisiert den Rumpf und streckt die Hüfte. Das komme auf dem Rad oft zu kurz. Auch Läufer würden vom zügigen Gehen mit Stock profitieren. Beim Laufen komme die Kraft aus den Beinen, beim Nordic Walking aus dem ganzen Körper.
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